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PM
vom 14.07.2007

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Münster. „Der
Apfel fällt nicht weit vom Stamm“, sagt ein
altes Sprichwort. Rund 250
Äpfel mit eben jenem Sinnspruch werden am
Dienstag ab 15 Uhr beim ersten „Tag der
Familiengeschichte“ auf dem Prinzipalmarkt
an jene Bürger verteilt, die sich gern
einmal etwas näher mit der eigenen
Vergangenheit auseinander setzen wollen. |
Sie stellten am
Montag den Tag der Familiengeschichte vor (v.l.):
Wolf-Dieter Moek, BdF-Präsident Dirk
Weissleder und Hans Krippendorf.
(Foto: -hö-) |
Leben und Wirken
der eigenen Eltern und Großeltern kennen die
Meisten. Doch eine Generation weiter zurück
beginnen oft schon die Wissenslücken. „Doch
es gibt keine Zukunft ohne historische
Vergangenheit“, zitierte gestern der
Präsident des Bundes der Familienverbände (BdF),
Dirk Weissleder“, Altbundeskanzler Helmut
Schmidt. |
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Der BdF ist der
Dachverband, der die Interessen von derzeit
rund 40 Familienverbänden in Deutschland
vertritt. Pro Verband halten mitunter
mehrere hundert Familien mit dem gleichen
Hausnamen, die in alle Welt verstreut leben,
Kontakt zueinander und betreiben
Ahnenforschung, erklärt Weissleder.
In der Riege der Genealogen, die sich meist
jenseits der 50 bewegen, fällt der erst
38-Jährige geradezu auf. „Mich interessiert
das Thema aber schon seit 20 Jahren“, wirbt
Weissleder um Interesse an der
Familienforschung. Der Wert der Familie, der
Menschen stark mache für ein selbständiges
Leben in der Gesellschaft, könne gar nicht
oft genug betont werden.
Dass dies für viele Kinder keine
Selbstverständlichkeit ist, zeigte der
gewählte Tagungsraum für das Pressegespräch
in der Villa Roberg in Kinderhaus. In dem
1980 gegründeten Kleinstheim leben sechs
Kinder, die in ihrem kurzen Leben wenig
familiären Halt, dafür aber viel Leid und
Elend gesehen haben. Vier Mitarbeiter
versuchen die Mutter zu ersetzen, „die eine
so zentrale Rolle spielt, um ein Fundament
für das spätere Leben zu bauen“, betonte
Heimleiter Hans Krippendorf.
Beim Tag der Familiengeschichte, der
übrigens mit dem Internationalen Familientag
zusammenfällt, sollen auch junge Menschen
sensibilisiert werden, in der eigenen
Vergangenheit zu forschen. Der BdF gebe
gerne Tipps für die Recherche in alten
Geburtsurkunden und Kirchenarchiven, so
Vizepräsident Wolf-Dieter Moek, der die
BdF-Bundesgeschäftsstelle am Rektoratsweg
123/125 leitet.
Quelle WN/07
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gesamtartikel.
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PM
vom 26.01.2007
BdF-Präsidiumssitzung in Essen
Münster
(moe). Das Präsidium des Bundes der Familienverbände
trifft am 02. Februar 2007 in Essen zu seiner ersten
Sitzung unter dem neu gewählten Präsidenten Dirk
Weissleder zusammen. Themen sind hierbei die
Jahresplanung 2007, Mitgliederwerbung sowie erste
öffentliche Veranstaltungen des BdF unter der neuen
Führung.
PM
vom 22.01.2007
Dirk
Weissleder zum neuen BdF-Präsidenten gewählt
Münster
(moe). Der Bund der Familienverbände e.V. (BdF)
freut sich darüber mitteilen zu können, dass die
Mitgliederversammlung am Samstag, den 22.01.2007
Herrn Dirk Weissleder (37) aus Laatzen bei Hannover
zu ihrem 9. Präsidenten gewählt hat. Der BdF wurde
1960 in Hameln als bundesweiter Dachverband für
Familienverbände, - archive und Familienstiftungen
initiiert worden. Die Nachwahl eines neuen
Präsidenten war durch gesundheitsbedingten Rücktritt
des bisherigen Vorsitzenden notwendig geworden. Die
2006 gewählten Vizepräsidenten Herr Wolf-Dieter Moek
(Münster) und Frau Kuhlmann-Falbe (Essen) führen
ihre Ämter bis zum Ende der regulären dreijährigen
Wahlperiode fort.
Der
Bund der Familienverbände widmet sich neben der
Familienkunde insbesondere der Familienpflege in
Form von Unterstützung von Familienverbänden u.ä.,
meldet sich aber auch zu Themen der Familienpolitik
zu Wort. Weissleder kündigte an, seine auf zwei
Jahre gewählte Amtszeit als BdF-Präsident unter das
Motto „Bund der Familienverbände BdF … gelebter
Familiensinn!“ stellen zu wollen. Der aus Laatzen
stammende Familiengeschichtsforscher sagte in seiner
Bewerbungsrede in Münster, er wolle mehr junge
Menschen und insbesondere auch Frauen für den BdF
gewinnen. Neben der Mitgliederwerbung sowie der
Konsolidierung der Finanzen sollen in den kommenden
zwei Jahren unterschiedliche Aktivitäten entfaltet
werden, so solle der BdF im September 2007 auf dem
59. Deutschen Genealogentag in Ludwigshafen
vertreten sein.
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