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Bund der Familienverbände: Familienkunde – Familienpflege – Familienpolitik

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Bund der Familienverbände: Familienkunde – Familienpflege – Familienpolitik

Der Bund der Familienverbände E.V. (BdF) konzentriert seine Arbeitsschwerpunkte auf drei Themenbereiche, die im folgenden kurz dargestellt werden sollen.

 

    Sehen Sie auch:

>>Auszug aus den Blättern für Familienkunde und Familienpflege <<

 

Familienpflege

 

 Das Wort Familienpflege ist ein im Allgemeinen selten benutzter Begriff, nicht so jedoch beim Bund der Familienverbände, dessen Arbeit auf bereits bestehenden Strukturen seiner Mitglieder fußt. Regelmäßige Familien-, Sippen- oder Namensträgertreffen der Mitgliedsvereinigungen bzw. der Aufbau und Unterhaltung von Familienarchiven sind die sichtbaren Zeichen von Familienpflege. Den Anlass hierzu bietet häufig die Frage nach dem Erkennen der eigenen Identität und der Herkunft. Die im Menschen liegende Sehnsucht nach dem Ursprung und die dadurch ausgelöste zielstrebige Suche läst alsdann einen Uhrahn ins Blickfeld rücken, der als erkennbarer Stifter eines Geschlechtes, einer Firma oder einer Sippschaft in Erscheinung tritt. Von ihm führen dann alle Fäden zu einer Familie oder Sippe. Ist das Interesse erst geweckt, lässt das Suchen nicht mehr nach. Intensive Forschung und Verknüpfung mit der allgemeinen und speziellen (Regional-) Geschichte sind die Folge. Aus einem ersten Aktendeckel wird ein Ordner und nach emsiger Suche bei Verwandten, in Kirchenbüchern und alten Urkunden oder ausgiebigen Literaturstudien entsteht ein Archiv mit etlichen Unterlagen. Ein derartiges Archiv bildet häufig den Grundstock für die Bildung eines neuen Verbandes. Der forschende Genealoge (Familienforscher) oder ein aktives Glied lädt zu einer Versammlung, vielleicht dem ersten Familientag ein, woraus dann zwanglos ein neuer Verband entsteht. Gemeinsame Herkunft, verwandtschaftliche Bindungen oder eine Stiftung stellen ein festes, oft über viele Generationen haltendes Band dar. Dieses Band muss aber gepflegt werden. Forschungen, Familientage und Rundbriefe sind dazu genauso unerlässlich wie der alles zusammenhaltende Akteur, der neben Beruf und eigener Kernfamilie ehrenamtlich die ganze Familie sammelt. Bei dem Bemühen um die Familie, der Gründung und Führung von Familienverbänden steht der BdF seinen angeschlossenen Mitgliedern zur Seite.

 

Familienkunde

 

 Die Familienkunde (auch Familiengeschichtsforschung oder Genealogie), also die Hilfswissenschaft der Historischen Wissenschaften, bezieht sich auf die Erforschung und Dokumentation der auf Verwandtschaft beruhende Verbindung zwischen Menschen. Die Genealogie ist heute ein Massenphänomen geworden. Die im BdF zusammengeschlossenen Vereinigungen beschäftigen sich alle mit Familienkunde, ihr Bestreben ist es jedoch, ihre Forschungsaktivitäten in eine feste Struktur einzubinden. Aus diesen Grunde wurden und werden familienpflegerische Organisationen wie Familienverbände, Familienarchive oder Familienstiftungen gegründet (siehe dazu Familienpflege). Leider ist der Bund der Familienverbände nicht in der Lage, bei genealogischen Forschungen im engeren Sinne aktiv zur Verfügung zu stehen. Wir helfen aber gerne bei der Kontaktaufnahme mit anderen (regionalen bzw. überregionalen) familienkundlichen Vereinigungen.

 

Familienpolitik

 

 Die Familie ist die kleinste gesellschaftliche Einheit des Staates und wichtige Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft. Aus diesem Grunde steht die Familie unter dem ausdrücklichen besonderen Schutz des Grundgesetzes (Art. 6 Abs. 1 GG). Dennoch ist auch die Familie unzähligen Einflüssen und vielfältigen Bedrohungen ausgesetzt. All diesen abträglichen Wirkungen will der Bund der Familienverbände e.V. (BdF) durch seine Arbeit begegnen, in dem er sich neben Familienkunde auf dem Gebiet der Familienpflege engagiert und auch zu familien- und gesellschaftspolitischen Themen Stellung bezieht. Uns geht es darum, die Familie als historisch und gesellschaftlich prägender Institution in ihrem Bestand zu sichern, sie ideell und materiell zu stärken, sie in ihrer Existenz zu achten. Dazu ist es aus unserer Sicht notwendig, den Familiensinn zu wecken und Familienkunde zu fördern und sich für die Entwicklung gesunder, aufgeschlossener und Geborgenheit bietender Familien einzusetzen.

 

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